Startseite WLAN Grundlegendes

WLANs (Wireless LANs, auch als WiFi bezeichnet) liegen im Trend und erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Aber man hört immer wieder von Sicherheitsproblemen. Den Anwendern sind diese unbekannt oder sie werden einfach verharmlost bzw.ignoriert. Oft ist aber auch unzureichende oder inkompetente Beratung im Spiel!
Fakt ist, daß es nie zuvor einfacher war in eine Datennetz einzudringen und den Verkehr der angeschlossenen Systeme auszuspionieren.

Ein WLAN ist ein lokales Netzwerk, das (meist) über Funkverbindungen Computer (PCs, Notebooks ...) aber auch Drucker miteinander verbindet. WLANs sind eine echte Alternative zu den klassischen verkabelten LANs. Ohne Bohren, Stemmen und Kabel ziehen kann man schnell und preisgünstig zuverlässige Netzwerke errrichten.

Man kann die PCs direkt miteinander verbinden (Ad-hoc) oder über eine Basis-Station (Access-Point) die LAN-Infrastruktur herstellen. Access-Points koordinieren den Datenverkehr (ähnlich einem Hub, Switch) und ermöglichen das Verbinden mit einem anderen Netzwerk, z.B. dem Internet über DSL oder auch einem verkabelten LAN. Komplexe WLAN-Infrastrukturen sind durch den Einsatz mehrerer Access-Points (Roaming) auch über größere Entfernungen (Richtantennen) möglich.

Neben diesen Vorteilen gibt es aber auch sicherheitsrelevante Nachteile. WLANs machen nicht an Gebäudegrenzen halt. Ein Access Point ist auch von Stellen erreichbar, von denen dies eigentlich nicht vorgesehen ist: Gängen, Toiletten oder die anliegende Straße. Genug Angriffsmöglichkeite für einen potentiellen Eindringling! Werden die Daten dann auch noch im "Klartext" übertragen, dann ist dem Missbrauch Tür und Tor geöffnet!

Zur Absicherung eines WLAN müssen mehrere Schutz-Maßnahmen ergriffen werden!

Aktualisiert (Mittwoch, den 09. Dezember 2009 um 22:46 Uhr)